• Matthias Beck besucht Peter Moser beim
    Seminar “Weisenblasen”

Matthias Beck besucht Peter Moser beim Seminar Weisenblasen

Peter Moser mit Matthias Beck beim Seminar Weisenblasen
Peter Moser mit Matthias Beck Weisenblasen

“Ich bin der Peter, darf ich mal deine Instrumente spielen?”

Mit diesen Worten hat mich Peter Moser begrüßt. Freundlich, herzlich und mit einem Charisma, das sofort den Funken einer inneren Begeisterung überspringen lässt.
Da steht er vor dir, der Mann der für das Weisenblasen unglaublich viel geleistet hat. Und, mit seinen 84 Jahren, die man ihm keinesfalls anmerkt, hervorragend musiziert und dazu noch Seminare leitet.
Davor ziehe ich den Hut und habe größten Respekt.

Matthias Beck mit dem C-Flügelhorn Melisma Modell Berlin

Matthias Beck mit dem C-Flügelhorn Melisma Modell Berlin

Genau zur Seminarpause waren wir eingetroffen und haben unsere Flügelhörner und Trompeten präsentiert.
Es ist immer wieder schön, auf interessierte Musikanten zu treffen, die gerne testen und fachsimpeln.
Die Melisma Flügelhörner Serie aus dem Hause Beck eignen sich hervorragend für den warmen Klang des Weisenblasens.
Selbstverständlich ist das Mundstück wie immer ein großes Thema. Auch hier konnten wir mit unserer großen Breslmairauswahl weiterhelfen.

Das Weisenblasen

Zunächst gilt es, großen Dank auch an den Veranstalter Musikschule Blaustein-Weidach GmbH (gemeinnützige Musikschule) mit Seminarleitung  Anneliese Haas und Martina Wager auszusprechen.

Peter Moser mit Matthias Beck WeisenblasenMit „Weise“ ist zunächst eine Melodie gemeint. Das kann ein Volkslied oder “Volksweise” sein, aber auch ein Jodler oder irgendeine freie, meist volkstümlich anmutende Melodie.
Beim Weisenblasen geht es allerdings um das gemeinsame Musizieren. Viele Arrangements, meist 2 -bis 7-stimmig, existieren in Hülle und Fülle. Ganz besonders ist auch hier Peter Moser zu nennen, der das Weisenblasen im Österreichischen Alpenraum sehr geprägt hat.
Es geht darum, die Weisen harmonisch ausgeglichen und auch mit musikalischer Freiheit zu interpretieren. Jeder Spieler der Gruppe hat eine gleich wichtige Bedeutung.

“Erzählt mit eurer Weise eine Geschichte!”

Peter Moser im Seminar: “Ihr müsst den Text der Weise kennen. Und dann erzählt ihr mit euren Instrumenten dem Publikum eine Geschichte.” Gut ist es auch, wenn die Stimmen gesungen werden können. Das dient zum einen der klanglichen Abwechslung. Natürlich auch der Beherrschung seiner eigenen Stimme und einer gesanglichen Interpretation der Weise.
Auch hier merke ich gerne an, die wahre Musik steht nicht in den Noten, sondern zwischen den Zeilen. Die Bläsergruppen müssen sich den schönen harmonischen, herzlichen, innigen Weisenklang erarbeiten.
Die Besetzungen können sehr unterschiedlich ein. Es muss natürlich dabei auf Ausgewogenheit geachtet werden.

Die Tiroler Kirchtagsmusig mit Blech und Saiten

Peter Moser brachte als Dozenten seine Musikfreunde der Tiroler Kirchtagmusig mit. Sie spielen regelmäßig zum Tanz auf  in Tirol und Bayern und pflegen das Weisenblasen.
Am Abend spielte die Tiroler Kirchtagmusig im LammwirtStadel auf – ein Musikgenuss für alle. Für Zuhörer genauso wie für die TänzerInnen. In mannigfaltigen Besetzungen spielen sie auf, die Kirchtagsmusig. Von der traditionellen Volkstanzmusik über die Stubenmusikbesetzung bis zum Flügelhornduo erklangen verschiedensten Musikstile. Eine Besonderheit der Gruppe besteht darin, dass jeder der Musikanten neben seinem Hauptinstrument mindestens ein Blechblasinstrument beherrscht. Dieser Tatsache verdankt die Gruppe, dass das Weisenblasen in vielfältiger Form herausragend praktiziert wird.

Es war für mich ein sehr eindrückliches und schönes Erlebnis.
Ich habe mal wieder Neues dazugelernt!

Danke Peter Moser
Matthias Beck