Breslmair Tubamundstücke im Musikhaus Beck

Große Auswahl, Testen, Spielen, Vergleichen, Ansichtssendungen …

  • Breslmair Tubamundstücke im Musikhaus Beck

Als begeisterter Breslmair-Spieler und -Berater in Sachen Trompete, Flügelhorn, Kornett, habe ich mich entschlossen, jetzt auch die Tuba-Mundstückserie aus der Breslmairwerkstatt in großer Bandbreite  in unser umfangreiches Sortiment aufzunehmen.
Umgehend stellte sich eine Begeisterung seitens der Tubakundschaft ein. Es lohnt sich absolut, die neuen “Wiener” mit dem bisher Bekannten zu vergleichen.
Ganz sicher, dass ein solches Silber-, oder Goldstück die eine oder den anderen zu ungeahnten Klängen auf dem schönen Instrument Tuba verführen wird.

Herzliche Einladung zum Mundstücktest in unserem schönen Dettingen
Euer Matthias Beck

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Breslmair Tubamundstücke Kompletttabelle von Matthias Beck (204 Downloads)

Die Standard-Serie

Karl Breslmair schreibt:
“Die Modelle der Serie 3 basieren auf der Form des Tubamundstückes Nr. 3 aus der Werkstätte meines Vaters. Zu Beginn der 1990er Jahre, als bei uns begonnen wurde mit Computerunterstützung zu fertigen, wurde dieses Modell digitalisiert und daraus eine erste, homogene Mundstückefamilie gebildet. Diese trug als Modellbezeichnung 3 mit den Zusatzlettern A und B, welche die nachfolgend größeren Varianten bezeichneten.
Die Weite dieser Modelle war 33,2 mm. Die Klangqualität sprach sich rasch herum, und um einen breiteren Musikerkreis anzusprechen wurde diese Serie im Becherdurchmesser dahingehend verändert, dass nahezu jeder Tubist “seine” Weite finden kann.”

Die Sonder-Serie

Karl Breslmair zu der Sonderserie:

“2012 wollten wir unsere Tuba Palette erweitern und auch das äußere Erscheinungsbild modifizieren. Gewicht (Masse) ist, wie du weißt, auch bei Mundstücken ein Faktor, dem große Bedeutung zukommt. Die Modellfamilie T12 trägt dem Rechnung und wurde “massenoptimiert”.
Das neue Gewand steht den Modellen T12 gut.”

Mit dem CG4L wurde ein Custom-Mundstück entwickelt. Die Initialen CG stehen für Christoph Gigler, einem Tubisten der Wiener Philharmoniker.
Es ist doch sehr interessant, auch ein solches Mundstück einmal anzuspielen, um ein klein wenig Flair eines Weltorchesters in die eigene Tuba einfließen zu lassen.

Die Exklusiv-Serie

Karl Breslmairs Meisterstücke.
Mit dieser Serie, die 3 Modelle umfasst verwirklichte Karl Breslmair sein fachliches Wissen, Individualität und Jahrzehnte Erfahrung.
Das TB1 ist die solide Stütze für ambitionierte Blechbläser auf dem Weg zu absoluter Klangvielfalt sowie Perfektion.
Bezaubernd einfache Ansprache besonders in tieferen Lagen kennzeichnen dieses Meisterstück.

Das TB2, Karls Meisterstück für Ihre Tuba – der treue Begleiter von der Blasmusik bis hin zum gehobenen Orchester.
Ausdauernder Klanggenuss über das gesamte Spektrum des Blechblasinstruments hinweg kennzeichnen dieses ausbalancierte Mundstück aus der Breslmair Werkstatt.

Die Breslmair Exzellenz für Ihre Tuba.
Das TB3 ist die erste Wahl für Solisten erster Besetzungen und absolute Meister ihres Faches. Sowie für jene, die danach streben.
Bestechend sauberer Klang bis in höchste Tonlagen in äußerster Präzision.

Breslmair Tubamundstücke TB-Serie im Musikhaus Beck

Tabelle Breslmair Tubamundstücke Exklusiv Modelle

Die Wiener Serie

Karl Breslmair:

“Aus einem Forschungsprojekt entstanden Mundstückmodelle der Z-Serie, die den Eigenschaften der Wiener Tuba entsprechen und diese unterstützen.
Modelle mit einer Ziffer besitzen die “Breslmair” Randform.
Die zweite Ziffer im Modellnamen bezeichnet die Randform nach Mag. Zechmeister (runder, schmäler).

Die Tuba kann im Wiener Orchester auf eine 150-jährige Tradition zurückblicken.

Uhren gehen in Wiener Orchestern scheinbar anders als anderswo und so ist erklärbar, dass 100 Jahre hindurch (1845-1945) ausschließlich gebürtige Deutsche als Tubisten bei den Wiener Philharmonikern engagiert waren. Diese wiederum verwendeten nahezu ausschließlich die „Wiener Tuba“ (sechsventilige Konzerttuba in F, Basstuba) und trugen, ebenso wie das Wiener Horn, zum unverwechselbaren Klang der Wiener Orchester bei (Wiener Klangstil).

Mein diesbezügliches Wissen verdanke ich in erster Linie meinem Freund Herrn Mag. Gerhard Zechmeister, Schüler von Prof. Leopold Kolar (vormals Mitglied der Wiener Philharmoniker), der sich vehement um die Fortführung dieser Tradition einsetzt, jene Tradition, die mit dem Engagement von nicht deutschsprachigen Tubisten und der Verwendung der Einheitstuba ins Wanken gerät. Herr Josef Hummel (letzter Wiener Tubist) trat 1995 in den vorzeitigen Ruhestand, womit die Wiener Philharmoniker nach 150 Jahren vorerst auf die Vorteile der Wiener Tuba verzichten.
Mein Beitrag zu diesem Thema soll eine Mundstückserie sein, die nach den Wurzeln dieser Wiener Tradition schielt und diese fortsetzen und bewahren soll. Auch wenn mit diesen Mundstücken keine Wiener Tuba gespielt werden sollte, so steht für mich doch deren Klangkultur im Vordergrund, welche wir noch weiter ergründen wollen.”